VERLAG JANOS STEKOVICS
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Mansfeld

Hartmut Lauenroth

Mansfeld

Kulturreisen in Sachsen-Anhalt
Band 14

Herausgegeben von Christian Antz


256 Seiten
398 farbige Abbildungen
Broschur
14 x 21 cm
18,90 EUR
ISBN 978-3-89923-314-8

„Seeburg hat den Fischfang, / Eisleben hat den Glockenklang, / Rammelburg hat den Vogelsang, / Helfta hat den Flegelklang.“

So charakterisierte Eusebius Francke, Chronist der Grafschaft Mansfeld wie auch der Stadt Eisleben, das Mansfelder Land. Fischreichtum bei Seeburg, Eisleben als politisches und religiöses Zentrum der Grafschaft, Vogelgesang, der auf den gewaltigen Holzreichtum in den Wäldern des Gebiets um Rammelburg bis Wippra verweist, und Dreschflegelklang als Signal für die hohe Bodenfruchtbarkeit des Landes: All das kennzeichnet des „Mannes Feld“, wie die Gegend der Legende nach heißt, seit dort ein trickreicher Gefolgsmann Kaiser Heinrichs IV. sein Revier eingrenzte.

In Eisleben wurde der deutsche Reformator Martin Luther geboren, in der Stadt Mansfeld verbrachte er seine Kindheit, in Eisleben starb er. Die beiden Mansfelder Grafen Albrecht IV. und Gebhard VII. unterstützten ihn neben dem sächsischen Kurfürsten Friedrich der Weise maßgeblich und gewährten ihm Schutz. Peter Ernst I. Graf von Mansfeld-Friedeburg schrieb als Kriegsherr und Gouverneur der Niederlande im 16. Jahrhundert die europäische Geschichte mit. Der Mansfelder Graf Hoyer II. verlor als Feldhauptmann Kaiser Heinrichs V. 1115 die Schlacht am Welfesholz, Burchard I. stiftete das spätere Kloster Helfta. Hinter dem Namen Mansfeld verbirgt sich auch die 900-jährige Geschichte des Kupferschieferbergbaus, wovon nicht nur die Spitzkegelhalden zeugen. Er prägte die hier lebenden Menschen und die Landschaft nachhaltig.

 

18,90 EUR

Produkt-ID: 978-3-89923-314-8  

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